Systemisches Konsensieren – so gelingen Ihnen solidarische Entscheidungen

In Phasen der massiven weltweiten Veränderung müssen nachhaltige Entscheidungen zum Wohle der Gesamtheit getroffen werden. Nur wenn die Gesellschaft lernt, konfliktfrei zu entscheiden, kann sie Probleme in Zukunft als Chance nutzen. Die Abstimmungsmethode „Systemisches Konsensieren“ ermöglicht Ihnen konfliktfreies Entscheiden ohne die Nebenwirkungen von Siegern und Verlierern.

Manchmal werden Entscheidungen durch Macht oder Mehrheiten erzwungen, mit der Folge, dass oftmals neue Konflikte entfacht werden. Denn auch jede demokratische Abstimmung hinterlässt in der Regel Sieger (Mehrheiten) und Verlierer (Minderheiten). Oder führt zu Stimmenthaltungen und im schlechtesten Fall zum Boykott. Mit der neuen Methode des Systemischen Konsensierens erlernen Sie die Kunst, solidarisch zu entscheiden.

Widerstandswerte statt Stimmenmehrheit

Im Gegensatz zu den gängigen Mehrheitsabstimmungen wird beim Systemischen Konsensieren (SK-Prinzip) nicht mit der Stimmenmehrheit – also der Zustimmung – sondern mit Widerstandswerten gearbeitet. Damit wird das tatsächliche Konfliktpotential gemessen. Das SK-Prinzip fördert die Kreativität bei der Lösungsfindung und führt zu effizienteren und tragfähigeren Entscheidungen.

SK-Prinzip am Beispiel Homeoffice

Versetzen Sie sich in die Lage einer Führungskraft, die überlegt, ob die Arbeitsmöglichkeit im Homeoffice zu mehr Effektivität im Unternehmen führen könnte. Immer wieder treten Mitarbeiter an Sie heran, die sich diese Möglichkeit wünschten, um Beruf und Privatleben besser vereinbaren zu können. Und auch von anderen Unternehmen erreichen Sie positive Aussagen zu dieser Arbeitsform. Allerdings können Sie eine derartige Maßnahme nicht allein entscheiden und einzelne Gespräche mit Kollegen ergeben auch keine konkreten Ergebnisse. Mit dem Systemischen Konsensieren (SK-Prinzip) gelingt Ihnen eine Lösung, mit der alle gut leben können:

Der Konsensierungsprozess

Beim SK-Prinzip durchlaufen Sie elf Schritte:

1. Beschreiben Sie die Ausgangslage (hier: Einführung von Arbeitsmöglichkeit im Homeoffice).
2. Beantworten Sie die übergeordnete Fragestellung: „Was soll mit der Maßnahme erreicht werden?“
3. Veranstalten Sie eine Informationsrunde: welche Fakten und Meinungen liegen vor?
4. Sammeln Sie individuelle Sichtweisen: welche Bedenken oder Erfahrungen haben die Kollegen?
5. Sammeln Sie Lösungsvorschläge.
6. Erstellen Sie eine Liste der Pros und Kontras.
7. Führen Sie eine vorläufige Bewertung der Vorschläge durch.
8. Erkunden Sie Restwiderstände.
9. Passen Sie die Vorschläge eventuell an.
10. Führen Sie eine endgültige Bewertung der Vorschläge durch, falls nach Punkt 7 keine eindeutige Entscheidung erreicht werden konnte.
11. Treffen Sie eine endgültige Entscheidung mit geringem Widerstandswert.

Gemeinsame Lösung aus allen Vorschlägen

Im Fall des Homeoffice stehen nach dem Einholen aller Ideen folgende Vorschläge im Raum:

a) Einen Bereich als Pilotprojekt ausprobieren
b) Umfrage unter den Mitarbeitern zur Akzeptanz der Maßnahme
c) Durch eine Kommission Vorschläge für eine Arbeitszeitkontrolle erarbeiten
d) Erst die Kosten für das benötigte technische Equipment eruieren
e) Machbarkeitsanalyse von einer unabhängigen Unternehmensberatung durchführen lassen

Zu diesen Vorschlägen lassen Sie alle Betroffenen (Teilnehmer 1-5) eine vorläufige Bewertung abgeben. Sie geben dabei Widerstandswerte von 0-10 an: 0 bedeutet kein Widerstand, 10 bedeutet, dass der Vorschlag für die Person unannehmbar ist. Zwischenwerte vergeben die Betroffenen nach Gefühl und Doppelnennungen sind möglich. Nachdem Sie die Widerstandswerte aller Beteiligten zusammengezählt haben, steht fest: der Widerstandswert bewegt sich zwischen 11 Punkten (Vorschlag a)) und 37 Punkten (Vorschlag e)). Vorschlag a) für ein Pilotprojekt erzielt also bei allen Beteiligten die geringsten Widerstandswerte.

Damit ist der größtmögliche Konsens bei der Abstimmung erreicht und die Gemeinschaft hat eine solidarische, tragfähige Entscheidung getroffen. Jeder konnte sich einbringen und niemand steht als Verlierer da. Sollten Sie also demnächst vor einer ähnlich komplexen Entscheidung stehen, trauen Sie sich ruhig, einen neuen Weg zu gehen und das SK-Prinzip auch in Ihrem Unternehmen umzusetzen. Sie werden staunen, wie gut es funktioniert!

Erfolgreich streiten in der Partnerschaft – die vier Phasen des Streits

Auch in gut funktionierenden Partnerschaften gehören Konflikte dazu – das ist normal und reinigend. Damit der Streit konstruktiv bleibt und am Ende eine Lösung gefunden wird, bei der beide Partner als Gewinner hervorgehen, sollten Sie die vier Phasen des Streits richtig nutzen.

Harmonie und Eintracht sind wunderschöne Zustände, aber leider nicht dauerhaft. Da wir es mit unterschiedlichen Persönlichkeiten zu tun haben, ist Streit fast unvermeidbar.
Wenn es in einer Partnerschaft keinen Streit gibt, kann das ein Anzeichen dafür sein, dass entweder kein Interesse mehr aneinander besteht, resigniert wird oder dass einer oder beide Partner sich klein machen und ihre wahren Bedürfnisse unterdrücken. Aus diesem Grund ist es auch in Paarbeziehungen auf Augenhöhe von Zeit zu Zeit wichtig, dass es ein reinigendes Gewitter gibt.

Phase 1: Lassen Sie den emotionalen Druck raus

Was tun, wenn es hitzig zugeht, die Gemüter aufeinander prallen und die Gefühle aus Ihnen ausbrechen? Sie dürfen ausrasten! Auch, wenn Sie es eigentlich gar nicht möchten. Nicht selten kommen im Affekt Dinge auf den Tisch, die bei der Lösung des Streits helfen. Wenn der emotionale Druck raus ist, lassen sich häufig Probleme sachlich lösen.

Phase 2: Wahren Sie Distanz im Adrenalin-Rausch

Das Ganze hat allerdings einen Haken, die Lösung kann nicht in der Erregung gefunden werden. Bei einem Streit wird jede Menge Adrenalin ausgeschüttet und dieses Stresshormon vernebelt unser normales Denkhirn. In dieser Zeit ist es wichtig, dem Partner aus dem Weg zu gehen. Den Raum zu verlassen und Luft zu holen. Denn in dieser Zeit sind wir nicht in der Lage, Lösungen für unsere Probleme zu finden.

In so einer Phase arbeitet nur noch unser Reptiliengehirn bzw. der Hirnstamm und dieses kennt nur Flucht oder Angriff. Wer in dieser Zeit versucht, positive Ergebnisse zu erzielen, wird das Gegenteil erreichen. Er wird aus einer Mücke einen Elefant machen und den Anderen und sich selbst unnötig verletzen. Gönnen Sie sich und Ihrem Gegenüber jetzt eine Auszeit zur Entwicklung.

Phase 3: Halten Sie die Spannung aus und entwickeln Lösungsansätze

Etwa zehn Minuten nach einer Adrenalinausschüttung folgt Cortisol, das für eine erhöhte, länger anhaltende Wachsamkeit auf einem niedrigeren Niveau sorgt. D. h. jetzt befinden wir uns in einer Phase, in der wir super wach und super konzentriert sind, in der alles Unwichtige in den Hintergrund tritt. Ganz automatisch entwickeln wir uns in dieser Phase weiter und entwickeln konstruktive Lösungen für unser Problem des Streits.

Wichtig ist, dass wir uns in dieser Zeit von unserem Partner distanzieren und auch ihm die Zeit seiner Entwicklung zugestehen. Dies ist oft schwierig, weil hier die Gefahr droht, in alte Abhängigkeiten zu verfallen. In dieser Distanz fallen wir häufig in unsere kindlichen Verhaltensmuster zurück und wollen gehalten und geliebt werden. Nun gilt es allerdings, die Disharmonie und die Spannung auszuhalten.

Geben Sie sich jetzt die Liebe, die Sie benötigen, aus sich selbst heraus. Alternativ können Sie sie auch durch Gespräche mit Ihren Freunden oder durch das Zusammensein mit Tieren holen, aber bleiben Sie jetzt bei sich und konzentrieren Sie sich nicht auf Ihren Partner.

Dadurch entsteht anschließend neue Tiefe und stärkere Liebe für Ihre Partnerschaft. Diese Distanz ist vergleichbar mit der „Werde ich geliebt-Spannung“ während der Verliebtheitsphase. Sie ist die gesunde Basis für Ihre Partnerschaft auf Augenhöhe.

Phase 4: Finden Sie eine gemeinsame Lösung im klärenden Gespräch

Anschließend ist die Zeit für ein klärendes Gespräch:

– Übernehmen Sie Verantwortung für Ihren Anteil des Streits und entschuldigen Sie sich für Ihre Fehler oder Überreaktionen.
– Äußern Sie Ihre Bedürfnisse in ICH-Aussagen und geben Sie Ihrem Partner den Raum, um seine Bedürfnisse mitzuteilen.
– Achten Sie Ihren Partner und Sie selbst und finden Sie gemeinsam Lösungen für Ihr Problem, die gewinnbringend für Sie beide sind.

Missverständnisse werden jetzt aus dem Weg geschafft und neue Momente der Zusammengehörigkeit entstehen. So gewinnt die Liebe immer mehr Tiefe, denn es wurde eine schwierige Zeit gemeinsam gemeistert.

Karrierefrust – was nun? Wie Sie die passende Karriere finden

Finden Sie sich auch regelmäßig frustriert in Ihrem Job? Wie Sie den Schritt wagen und eine Karriere gestalten, die zu Ihren Talenten, Ihrer Persönlichkeit und Ihren Bedürfnissen passt. 

Freuen Sie sich schon am Montag auf Freitag und können es kaum erwarten das Büro zu verlassen? Die gute Nachricht ist – Sie sind nicht alleine! Die schlechte Nachricht – das hat absolut NULL Lebensqualität! Wenn Sie denken, ja das muss ja so sein, dann möchte ich Sie heute einladen, damit aufzuhören. Ich möchte Sie heute dazu einladen, sich zu überwinden und eine Karriere zu wählen, die wirklich passt – nämlich zu Ihnen.

Warum bin ich dort wo ich bin?

Bevor man sich auf eine Reise macht – in unserem Fall zu einer glücklicheren Karriere – ist es dienlich, die aktuelle Realität zu erheben. Was ist gerade da und warum? Wie bin ich dort hingekommen, wo ich jetzt bin? Immer wieder erlebe ich Klienten, die irgendwie so in die aktuelle Position „hineingeschlittert“ sind. Man hat etwas studiert, einen Job begonnen, gewechselt, befördert und so weiter im Programm und schnell ist man wo, wo man gar nicht hinwollte.

Und immer wieder erlebe ich Einstellungen und Glaubenssätze, die ein sehr beschränktes Bild von „Arbeit“ zeigen – ein Bild, das wahrscheinlich auch lange so seine Gültigkeit hatte und nun aber beginnt, sich aufzubrechen. Neue Generationen drängen auf den Arbeitsmarkt – und flexible Arbeitszeit, Freelancer, Branchenwechsel, Start-ups etc. scheint ein wenig mehr „en vogue“ zu kommen. Sicher ist dies nicht für jeden passend, aber es zeigt eine gewisse Auflockerung im Gedankengut an. Nutzen Sie den neuen Zeitgeist auch für Ihre Veränderung – wenn nicht jetzt, wann dann?

Was brauche ich?

Wissen Sie, was Sie brauchen? Mit was möchten Sie sich beschäftigen? Wie viele Stunden am Tag, wie viele Tage in der Woche? Wie und wo soll mein Arbeitsplatz sein? Welche sonstigen Rahmenbedingungen brauche ich, um mich wohl zu fühlen und entfalten zu können? Jetzt werden Sie vielleicht sagen, wer hat diesen Luxus, sich das auszuwählen? Nicht jeder, aber viele Menschen und weit mehr Menschen, als Sie glauben und wahrscheinlich sogar Sie.

Wenn Sie Ihre Talente und Kenntnisse gut rausarbeiten und verkaufen lernen, dann machen Sie sich automatisch auch mehreren Arbeitgebern gegenüber attraktiv und die Anzahl der Angebote steigt – somit haben Sie auch mehr Auswahl. Doch dies benötigt ein wenig Strategie und Verkaufstalent – ein 0815 Präsentation schafft auch ebensolche Ergebnisse.

Welche Talente habe ich?

Dies bringt uns auch schon zum nächsten Punkt. Welche Talente, Fähigkeiten und Kenntnisse haben Sie? Welche davon möchten Sie in Ihrem Job einsetzen? Und in welcher Form können diese Talente einem Arbeitgeber von Nutzen sein? UND wie können Sie diese Kenntnisse und Fähigkeiten am besten einem potentiellen Arbeitgeber verkaufen?

Je mehr Sie zu bieten haben, desto mehr Freiheiten haben Sie in der Regel auch. Wer weiß, dass er auch in gewisser Weise von Ihnen abhängig ist – durch die Fähigkeiten, die Sie bringen – wird sie besser behandeln, als jemand der denkt, so jemanden wie Sie bekomme er an jeder Ecke. Ich weiß, es klingt ein wenig provokant – aber frei ausgesprochen, ist es wohl nicht so weit weg von der Realität. Wer weiß, was er kann und was er braucht, ist definitiv auf dem besten Wege zu einer Karriere, die gelingt und zur Persönlichkeit passt.

Wirksam Führen – Wie Sie mit weniger Aufwand mehr erreichen

Alle Führungskräfte haben eines gemeinsam: Sie werden an Resultaten gemessen, die sie selbst nicht erarbeiten. Es sind die Mitarbeiter, das Team, die letztlich die PS auf die Straße bringen – oder eben nicht. Aber was ist das Patentrezept für Führungskräfte, um mit weniger Aufwand mehr zu erreichen?

Gibt es eine ideale Anleitung zum Führen? So einfach ist es leider nicht: Das Patentrezept ist eben genau kein Patentrezept! Mit den Wertesystemen der 9-Levels wird das verständlich.

Peter E. ist Abteilungsleiter bei einem IT-Dienstleister und verantwortlich für das Servicemanagement. Seine 15 Mitarbeiter betreuen alle Kundenanfragen. Die Fülle ist so groß, da bleibt schon mal das eine oder andere Ticket liegen. In Summe einfach zu viele. Um die schweren Fälle kümmert sich Peter E. selbst. Mit dem Gefühl der starken Überlastung kam er in unsere erste Coaching-Sitzung. „Ich muss mich einfach um zu vieles selber kümmern“, beschwerte er sich. „Und das Management sieht einfach nicht, dass wir zu wenige Mitarbeiter“ haben. Kennen Sie solche oder ähnliche Probleme?

Was haben solche Themenstellungen mit Werten zu tun? Was sind überhaupt Werte?

Wir alle haben bestimmte Werte, die unser Denken und Handeln bestimmen, ohne, dass wir uns dessen bewusst sind. Werte sagen uns, ob etwas gut oder schlecht ist, ob wir etwas akzeptieren oder ablehnen, was uns antreibt und was uns Energie raubt. Jeder Mensch hat nicht nur ganz individuelle Werte, sondern auch unterschiedliche Rangfolgen der einzelnen Werte.

Jetzt kommen die Wertesysteme der 9-Levels ins Spiel: Sie basieren auf den Forschungen des Psychologieprofessors Clair W. Graves und unterteilen sich in 9 Ebenen – sog. Levels – auf denen sich der Mensch von seiner Geburt an immer weiter auf den nächst höheren Level bewegt, auf dem bestimmte Wertevorstellungen vorherrschen, die das Denken, Fühlen und Handeln auf dieser Ebene prägen. Graves hatte herausgefunden, dass es für den Menschen im Laufe seiner Entwicklung abwechselnd wichtig ist, dass es ihm in seiner Gruppe bzw. der Organisation, in der er sozialisiert ist, gut geht und auf der nächsten Ebene sich dann wieder selbst am nächsten steht.

Jedes Level ist geprägt von charakteristischen Werten:

Purpur – Sicherheit & Zugehörigkeit
Rot – Macht & Unabhängigkeit
Blau – Strukturen & Zuständigkeiten
Orange – Erfolg & Wohlstand
Grün – Begegnungen & Beziehungen
Gelb – Wissen, Netzwerke & Multiperspektivität
Türkis – Nachhaltigkeit & Wohlergehen der Welt

Jeder Ebene lässt sich ein passender und somit gesunder Umgang mit Mitarbeitern zuordnen. Dieses Wissen kann im Coaching genutzt werden.

Für Führungskräfte ist es sehr hilfreich zu erfahren, auf welcher Ebene er selbst stark ausgeprägt ist. Darüber hinaus ist das Verständnis, dass Mitarbeiter bzw. Teammitglieder ein völlig anderes Werteverständnis haben könnten, wichtig. Dadurch wird klar, was die passendste Art und Weise ist, um als Führungskraft am wirkungsvollsten mit den Mitarbeitern zu sein.

In einem 20 minütigen Online-Test wird herausgefunden, dass die Führungskraft oftmals sehr stark auf dem grünen Level ausgeprägt ist. Das ist der Stand seiner Entwicklung und das ist weder gut noch schlecht. Durch Reflexion des Verhaltens von neuralgischen Mitarbeitern kann schon abgeleitet werden, auf welcher Ebene der Mitarbeiter gegebenenfalls geprägt ist. Um ganz sicher zu sein, wäre eine Onlineauswertung mit dem Mitarbeiter von Vorteil.

Die könnte beispielsweise eine blaue Ausprägung ergeben, was häufig bei langjährigen Mitarbeitern von Behörden und Ämtern zu finden ist. So eine Person braucht Strukturen und muss in diesen eine konkrete Zuständigkeit haben. Mit diesem Wissen ließ sich Peter E. auf das Experiment ein, seinen Mitarbeiter sehr eng zu führen, was überhaupt nicht seine Art ist. Da er relativ neu in der Rolle des Gruppenleiters war, hielt Peter E. täglich einen Jour fixe mit den langjährigen Mitarbeitern ab und stellte überrascht fest, dass diese anfingen, dies wertzuschätzen anstatt als nervig zu empfinden.

Mitarbeiter auf der blauen Ebene…

– akzeptieren den Vorgesetzten prinzipiell aufgrund seiner Position und der hierarchischen Ebene.
– erwarten Anerkennung ihrer Leistung durch Auszeichnung (Scheine, Zertifikate und Urkunden).
– wollen klar geregelte und abgesteckte Kompetenzbereiche.

Sie erwarten von der Führungskraft, dass sie…

– das Unternehmen repräsentiert.
– einen autoritäreren und entsprechend direkter Führungsstil.
– Aufgaben strukturiert und Regeln definiert.

Nicht angemessen auf dieser Ebene ist ein kooperativer Führungsstil und Diskussionen, welche als Schwäche der Führungskraft interpretiert wird.

Mit seinem grünen Selbstverständnis hatte Peter E. auch eine grüne Führung bei seinen Mitarbeitern angewandt, charakterisiert durch einen partizipativen Führungsstil durch aktive Steuerung der Gruppenprozesse, aber ohne zu bevormunden.

Als Peter E. in die Welt seiner Mitarbeiter schlüpfte und ihre Werte ansprach, war die Welt für diese wieder in Ordnung. Die Motivation stieg. Das war zu erkennen, weil sich schon nach kurzer Zeit die erwarteten Arbeitsergebnisse einstellten. Mit dem Effekt, dass Peter E. nur die 15 Minuten mehr für den täglichen Jour fixe aufwenden musste. Die eigentlichen Probleme wurden im Team verstärkt selbst gelöst.

Die typischen Leadership-Typen im Modell der 9-Levels sind:

Purpur: Patriarchisch
Rot: Menschen müssen zum Arbeiten gezwungen werden
Blau: Eher autoritär – kontrollierend
Orange: Management by Objectives
Grün: Führungskraft als Coach/Mentor/Vermittler statt Boss
Gelb: Menschen werden im Sinne von Wachstum und Entwicklung verstanden

Die 9-Levels helfen aber nicht nur im Umgang mit Mitarbeitern. Auch durch Veränderungsprozesse lässt sich damit gut navigieren. Die Kommunikation so gestalten, dass sie auf offene Ohren stößt und gern gehört wird. Lernmethoden einsetzen, die von den Menschen gern akzeptiert werden. Die Organisation so aufsetzen, dass sie die Werte der darin arbeitenden Menschen nährt und die Motivation fördert.

Darüber hinaus ist das Modell nützlich im Recruiting, um Leute zu identifizieren, die optimal in die Team- bzw. Organisationskultur passen.

Organisation im erfolgreichen Vertrieb – Warum Sie ein CRM-System nutzen sollten

Eines der wichtigsten Dinge im erfolgreichen Vertrieb ist das Organisieren und Pflegen der Anrufe, Gespräche und Kundenkontakte. Wenn Sie darin richtig gut sind, erspart Ihnen das eine immense Menge an weiterer Akquise. So arbeiten Sie erfolgreich mit einem CRM-System.

Eine der Organisationsgrundlagen in einem erfolgreichen Vertrieb ist das richtige Eintragen von Daten in ein CRM-System (Customer Relationship Management System). Es ist dabei vollkommen egal, ob Sie eine Excellliste verwenden, ein günstiges CRM-System wie „Pipedrive“ oder ein sehr komplexes System, das vielmehr zu bieten hat als die Akquise benötigt. Ein CRM-System macht Sie aber nur so erfolgreich, wie Sie es zulassen. Transparente, leicht verständliche Eintragungen machen Sie wesentlich erfolgreicher als Geschichtenschreiben oder Abkürzungen, Fachbegriffe und einen Slang zu verwenden, den man später kaum noch nachvollziehen kann, geschweige denn jemand anderes versteht.

Oberstes Gebot bei CRM Eintragungen ist: Transparenz und Nachvollziehbarkeit

Jeder Mitarbeiter muss die CRM Eintragungen schnell wiederfinden, verstehen und nachvollziehen können. Eine Ausnahme gilt hier für technische Eintragungen oder Fachbegriffe. Ein Azubi wird beispielsweise das Technik-Know-Hows eines Senior IT Technikers nicht nachvollziehen können. Aber dennoch müsste der Azubi den Inhalt finden und wiedergeben können, um schnell eine klare kurze Auskunft zu tätigen oder eine hilfreiche Information weiterzuleiten, falls dies notwendig ist.

Unterhalb finden Sie alle Abkürzungen, die ich verwende und mögliche CRM Eintragungen, die jeder nachvollziehen kann.

WV = Wiedervorlage
GF = Geschäftsführer
KI = Kein Interesse
vomi = vormittags
nami = nachmittags

Es gilt, egal ob im Verkaufsgespräch oder bei einer CRM Eintragung, wenn Sie es nicht so einfach wie möglich kommunizieren, können Sie oder Ihr Gegenüber es nicht mehr nachvollziehen und das Ergebnis einer solchen Situation ist MISSVERSTEHEN.

Wenn das passiert, muss man wieder zusätzliche Kraft in Form von Kommunikation investieren oder der Kunde kauft im schlimmsten Fall bei jemandem, den er verstehen und nachvollziehen kann. Oder kaufen Sie etwas, das Sie nicht verstehen und somit auch nicht (so sehr) mögen? Menschen, die wir verstehen, mögen wir in der Regel mehr, als Menschen, die wir nicht verstehen – so einfach ist das.

Organisation frisst Zeit

CRM Eintragungen sind echte Zeitfresser, das stimmt. Bei einem kurzen Telefonat, dass nur zwei Minuten dauert, kann es sein, dass die CRM Eintragung inklusive des Versendens einer E-Mails genau so lange dauert wie das Gespräch an sich. Wenn Sie allerdings die CRM Eintragung schlampig oder gar nicht machen, fressen Ihnen die fehlenden Informationen später weitaus mehr Zeit und am Ende womöglich Ihren Job.

Um wiederum Zeit zu gewinnen, können Sie bereits während des Telefonats parallel Daten ins CRM-System eintragen. Es ist vorteilhaft, wenn Sie sich Namen, Emailadressen und Telefonnummern nochmal sorgfältig von Ihrem Gesprächspartner durchgeben lassen, diese mitschreiben und sogar wiederholen, um auch hier auf Nummer sicher zugehen, keine zukünftigen Zeitfresser aufkommen zu lassen.

Wenn Sie etwas machen, dann sollten Sie es auch richtig und gut machen. Das gilt bei der Organisation im Job besonders und ein klares Vorgehen wird Ihnen sogar Entspannung schenken, weil Sie immer genau wissen, dass alles nach dem Telefonat erledigt ist und, dass Sie die Informationen darüber jederzeit finden und nachvollziehen können. Sie können im Vertrieb nie zu erfolgreich sein. Unerfolgreich allerdings schon und genau das können Sie mittels klarer und guter Organisation verhindern.

7 Tipps, die Sie bei Ihrer Karrierewahl beachten sollten

Als echte Karriereoption wird heutzutage oftmals nur noch die Führungskarriere angesehen. Nicht selten wird die eigene Entscheidung Jahre später in Frage gestellt. Sieben Tipps, die Sie beachten sollten, um die richtige Berufswahl zu treffen.

Aufgrund der Sozialisierung und des gesellschaftlichen Drucks erscheinen Führungskarrieren gegenüber anderen Berufsmöglichkeiten attraktiver denn je. Deswegen wird viel zu oft eine zu schnelle Entscheidung zugunsten der Führungskarriere getroffen. Erst Jahre später merken Sie, dass Sie dabei meist nicht völlig frei entscheiden haben, sondern sich von äußeren Erwartungen haben leiten lassen.

Daher ist es umso wichtiger, dass Sie sich Zeit nehmen und überlegen, was Sie wirklich wollen. Wenn Sie Ihre zukünftige Karriere betrachten, gilt es folgende sieben Tipps zu beachten:

1. Machen Sie sich frei von den gesellschaftlichen und kulturellen Denkzwängen

Um Ihre Entscheidung zu treffen, müssen Sie zuerst frei und unabhängig von Zwängen, Ratschlägen und Empfehlungen denken. Denn es ist Ihre Karriere und nur Ihre. Die Entscheidung muss Ihnen gut tun, es muss Sie befriedigen und Sie müssen damit zufrieden sein.

2. Wo liegen meine Potentiale?

Machen Sie sich mit Ihren Potentialen vertraut, finden Sie Ihre wirklichen Talente. Sie wissen, worin Sie wirklich gut sind, Sie kennen Ihre Neigungen und Leidenschaften. Nutzen Sie dieses Wissen und definieren Sie eine kleine Gruppe von Talenten, in denen Sie wirklich richtig gut sind.

3. Welche Verhaltenspräferenzen habe ich?

Sie sollten Ihre Verhaltensmuster sehr genau kennen. Eine Personaldiagnostische Analyse, die Ihre Verhaltensstruktur aufdeckt, kann hilfreich sein. Wenn Sie über ein ausreichendes Maß an Selbstreflektion verfügen, finden Sie die Antworten in der Beobachtung Ihres eigenen Verhaltens. Eine Eigen-/Fremdbildanalyse kann Ihnen zusätzliche Einblicke geben.

4. Wie sieht meine Motivstruktur aus?

Ihre Motive beeinflussen Ihre Entscheidungen, immer und überall. Dennoch kennen die wenigsten Menschen Ihre eigene Motivstruktur. Auch hier hilft die Personaldiagnostik deutlich weiter. Sie öffnet Ihren Blick auf die eigenen Motive und Werte. Schließlich treiben sie uns täglich an, sie beeinflussen uns, Entscheidungen so zu treffen, wie wir sie treffen. Studien gehen davon aus, dass wir über 80% unserer Entscheidungen, durch unsere versteckten Motive, bereits unbewusst getroffen haben. Die Umsetzung ist dann häufig nur noch die Rationalisierung der unbewussten Motivsteuerung.

5. Über welche emotionale Intelligenz verfüge ich?

Emotionale Intelligenz ist der wichtigste Faktor für eine Karriere in der modernen Welt. Umfangreiche Studien belegen, dass der Unterschied zwischen erfolgreichen Menschen und überdurchschnittlich erfolgreichen Menschen immer in der erhöhten emotionalen Intelligenz zu finden ist. Die dadurch deutlich erhöhten sozialen Kompetenzen gehen damit einher. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Messmethoden. Durch Sensibilisierungs-Coachings lässt sich die emotionale Intelligenz deutlich steigern und ausbauen.

6. Welche fachlichen Kompetenzen und Fähigkeiten bringe ich mit?

Je nach Karriereweg benötigen Sie sehr unterschiedliche fachliche Kompetenzen. Erstellen Sie eine Liste Ihrer Fähigkeiten. Häufig werden Sie überrascht sein, wie viele es sind. Welche persönlichen Kompetenzen stehen auf Ihrer Liste? Wofür haben Sie eine Leidenschaft entwickelt? Welche sind nützlich für das Unternehmen?
Bei den Kompetenzen, bei denen Sie alle drei Bereiche positiv markieren können, haben Sie Ihren echten Fokusbereich gefunden.

7. Will ich wirklich in die Führungsrolle, vielleicht sind andere Karrierewege viel interessanter?

Überlegen Sie nun genau welche Karriereoption die richtige für Sie ist. In welchen Karriereweg können Sie Ihre persönlichen Kompetenzen am besten einbringen? Mit welcher Aufgabenstellung werden Sie glücklich? Viel Erfolg!

Burnout macht auch vor Kindern nicht Halt: So erkennen Sie die Frühwarnsignale

Erhöhter Schul- und Hobbystress führt auch bei Kindern und Jugendlichen zu einem schleichenden Prozess der Kraftlosigkeit. Besonders für Eltern und Lehrer ist es von elementarer Bedeutung, die Frühwarnsignale zu erkennen.

Rund 30 Prozent der heutigen Schüler fühlen sich erschöpft. Zu diesem Ergebnis kam die “Health Behaviour in School-aged Children”-Studie unter Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Das sollten Eltern wissen: Anzeichen für Burnout bei Kindern

1. Ihr Kind wirkt erschöpft und verweigert das Essen.

2. Ihr Kind kann, wenn es von der Schule heimkommt, nicht abschalten.

3. Ihr Kind nimmt häufig eine neutrale Position ein und behandelt Menschen wie Objekte.

4. Ihr Kind macht alles, nur dass Harmonie herrscht.

5. Ihr Kind sagt häufig Termine mit Freunden ab und will nur noch seine Ruhe haben.

6. Ihr Kind klagt häufig über Kopf-, Rücken- oder Magenschmerzen.

7. Es ist ihm wichtig, beliebt zu sein.

8. Oft grübelt Ihr Kind und macht mir über vieles Gedanken.

9. Ihr Kind fühlt sich bereits ermüdet, wenn es morgens aufsteht und ein neuer ‚Arbeitstag‘ vor ihm liegt.

10. Stimmungsschwankungen: Von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt.

11. Ihr Kind stellt sich die Sinnfrage seines Lebens.

12. Ihr Kind möchte, dass alles beim Alten bleibt und mag keine Veränderungen.

13. Ihr Kind ist über seine Situation völlig verzweifelt.

14. Ärger steht für Ihr Kind auf der Tagesordnung.

15. Ihr Kind bezweifelt, dass sich seine Situation zum Besseren wenden kann.

16. Ihr Kind kann zunehmend schlecht ein- und durchschlafen.

17. So richtig sorglos lachen kann Ihr Kind nicht mehr. Es wirkt sehr ernst.

18. Ihr Kind reagiert übersteigert auf Vorschriften von außen.

19. Ihr Kind muss immer wieder grundlos weinen.

20. Ihr Kind isst gerne zu süß und zu fett.

 

Folgendes Fallbeispiel kann Ihnen helfen, mögliche Verhaltensweisen an Ihrem Kind oder Ihnen selbst zu erkennen:

Leon geht in die 9. Klasse des Gymnasiums. Sein Leistungsdruck in der Schule nimmt seit Jahren ständig zu. Er weiß, dass ihm ohne Abitur kaum noch anspruchsvolle Wege im Berufsleben offen stehen. Kein Wunder, dass er bereits ab der dritten Klasse fleißig Englisch gelernt hat. Während der Ferien kauften Leons Eltern selbsterklärende Übungsbücher zum Nach-oder gar Vorlernen, damit Leon es im nächsten Schuljahr besser hat.

Leons Vater weiß, wie es im Berufsleben ist: In seiner Firma nimmt er den gesellschaftlichen Umbruch deutlich wahr, der dafür sorgt, dass es keine klaren Zukunftsperspektiven mehr gibt, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war. Die Welt verändert sich immer schneller, es fehlen die wichtigen Konstanten, die insbesondere jüngeren Menschen wie Leon Sicherheit und einen positiven Blick in die Zukunft geben.

So macht sich schon jetzt bei Leon Frust breit. Es scheint ihm, als ob sich Arbeitslosigkeit schon direkt nach dem Verlassen der Schule droht, eine trostlose Aussicht auf ein wahrscheinlich ebenso trostloses Leben, wie er denkt. Leon selbst fordert von sich Unmenschliches und erwartet viel von sich, ganz ohne den Druck von außen, z. B. durch die Eltern. Die so hohen Erwartungen an sich selbst kann er gar nicht erfüllen.

Umgang mit dem Unveränderlichen

Wir alle so auch Ihr Kind sind ‚umzingelt‘ mit aktuellen und unausweichlichen Situationen und Lebensumständen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, was es bewegt und schreiben Sie es mit ihm zusammen auf. Und notieren Sie auch die Situation, die Ihr Kind verändern kann. So bilden Sie Ressourcen und geben Ihrem Kind Halt. Das braucht es jetzt besonders.

Die Macht des festen Rahmens durch Rituale

Sind Sie zuverlässig. Wichtig ist jetzt für Ihr Kind, dass es im Alltag einen festen Rahmen hat, auf den es sich verlassen kann. Montags immer Sport, nach 17 Uhr immer Erholung und sozialen Kontakt, z.B. Kuscheln mit Mama oder Papa, legen Sie ein Glückstagebuch an, in das Sie mit Ihrem Kind täglich die positiven Situationen festhalten: Smileys bitte in rauen Mengen verteilen.

Die Chancen des Neuro-Coachings mit NLP

Im Neuro-Coaching mit „NLP“ erarbeiten Kinder wie Leon für sich mithilfe eines speziellen Verhaltenstraining, Beratungsgesprächen und Entspannungs- und Konzentrationsübungen sich seine emotionale Freiheit. Es berücksichtigt ihre individuellen Denk- und Handlungsstrategien. Allein das Bewusstsein darüber, wie sie oder andere Denken und Fühlen gibt ihnen einen enormen Zuwachs an Handlungs- und Gestaltungsspielräumen.

Neuronen verschiedener Hirnareale, die regelmäßig gemeinsam benutzt werden, bilden mit der Zeit stärkere Vernetzungen, bis sie schließlich zu einem eigenen Erregungsmuster geworden sind. Das Neuro-Coaching mit NLP deckt diese Erregungsmuster, individuelle Denk- und Handlungsstrategien auf. Stimulierende NLP-Impulse durch neues Handeln, Denken und Fühlen verändern die Verschaltmuster im Gehirn.

Auch Leons soziales Umfeld fragt sich, ob Leon verbale und nonverbale Signale ausgesandt hat. Wieso haben wir diese nicht erkannt, fragen sich die Eltern. Ja, ganz so einfach scheint dies nicht zu sein. Doch: Mithilfe des Neuro-Coachings hat Leon nachhaltig gelernt, wie das Lernen geht.

Scanner-Persönlichkeiten: Wie Vielbegabte leichter Entscheidungen treffen

Vielbegabte Menschen stürzen sich mit Begeisterung auf neue Themen und Herausforderungen. Sie hinterfragen alles, finden schnell zu neuen Ansichten, doch wollen sich selten festlegen. Genau aus diesem Grund stellen Entscheidungen eine ganz besondere Herausforderung für diese „Scanner-Persönlichkeiten“ dar, die es dennoch zu meistern gilt.

Verstehen und akzeptieren Sie Ihre außergewöhnliche Persönlichkeit

Als Scanner sind Sie „anders“. Das ist weder gut noch schlecht. Vielleicht haben Sie auch schon festgestellt, dass Sie andere manchmal regelrecht überfahren und Sie platzen könnten vor Ungeduld, weil Ihnen einfach alles zu langsam voran geht. Durch Ihre vielen Interessen und Ihre Fähigkeit sich schnell und leicht neues Wissen anzueignen, denken Sie vernetzter und schneller. Das gilt es zu verstehen, als besondere Fähigkeit anzuerkennen und auch im Umgang mit Ihren Mitmenschen zu berücksichtigen.

Gewöhnliche Denkweisen und Methoden sind für Sie oft nichts anderes als behindernde Glaubenssätzen. Beobachten Sie Ihr Umfeld und versuchen Sie, Ihre Gedankenflut in bestimmten Situationen in eine „verständliche“ Nachricht zu verwandeln. Davon werden alle profitieren. Für den Scanner ist es sehr schlimm, sich zu beschränken. Darum erlauben Sie sich ein buntes, vielseitiges und schnelles Leben, doch akzeptieren sie auch, dass nun mal nicht jeder so ist wie Sie.

Identifizieren Sie Ihre Herausforderungen und nehmen Sie sie an

Hinterfragen Sie gewohnte Denkweisen

Versuchen Sie nicht, sich anzupassen. Jeder gescheiterte Versuch, sich einzuschränken oder anzupassen, führt Sie nur weiter ins Verderben. Sie fühlen sich immer mehr als Versager und verlieren dadurch stetig an Selbstvertrauen. Sie sind kein klassischer Spezialist, sondern ein Generalist. Und das ist super. Wir stecken mitten drin in der VUKA Welt. Die Zukunft ist ungewiss und unberechenbar. Viele Unternehmen sehen sich mit komplett neuen Herausforderungen konfrontiert.

Es braucht neue Ansätze und neue Lösungen. Es braucht neue Herangehensweisen und neue Strategien. Es braucht vor allem eins: Menschen, die „anders“ denken, die sich schnell in neue Gegebenheiten einfügen, die über ihren Tellerrand schauen, die neue Verbindungen schaffen und nach kreativen und unorthodoxen Lösungen suchen. Und genau solch‘ ein Mensch sind Sie als vielbegabte Persönlichkeit. Darum seien Sie selbstbewusst und freuen Sie sich auf die Zukunft. Denn Sie werden gebraucht!

Haben Sie Mut zur kurzfristigen Karriereplanung

Ebenfalls sehr beunruhigend für den Scanner ist es, sich festlegen zu müssen. Dieser Zustand ist purer Stress für Ihr Gehirn und damit für Ihren gesamten Organismus. Sie müssen sich nicht für immer festlegen und Sie dürfen sich verändern und weiterentwickeln, so lange und so viel Sie wollen. Das sollten Sie sogar. Vermeiden Sie es nur unbedingt, schon aufzuhören, bevor Sie überhaupt angefangen haben. Treffen Sie die nötigen Entscheidungen und handeln Sie. Denn ohne zu handeln erzielen Sie keine Ergebnisse.

Jetzt entscheiden Sie sich vielleicht für einen bestimmten Job, aber Sie müssen diese Arbeit nicht bis an Ihr Lebensende machen. Versuchen Sie eine Arbeit zu finden, die es Ihnen ermöglicht, etwas Neues zu lernen, im besten Falle können Sie es im Anschluss optimieren und noch jemand anderen beibringen. Und dann sehen Sie weiter. Mit Sicherheit haben Sie bis dahin schon wieder ganz neue Ideen und es haben sich andere Möglichkeiten ergeben. Stehen Sie dem Ganzen gelassen gegenüber und begreifen Sie Ihr Leben einfach als eine Abfolge mehrerer kleiner Teilprojekte.

Steigen Sie aus dem Gedankenkarussell aus

Vielbegabten Personen erscheint es besonders schwierig, Ruhe in ihre Gedanken zu bringen. Schaffen Sie es allerdings nicht, Ihre geistige Klarheit wieder zu erlangen, werden Sie auch nicht in der Lage sein, eine gute Entscheidung zu treffen. Denn auf der Suche nach dieser guten Entscheidung verarbeitet Ihr Gehirn eine Unmenge an Informationen und Ihre Neuronen „feuern“ ununterbrochen. Feuern sie zu lange und zu viel, dann brennen Sie irgendwann aus. Daher ist es unheimlich wichtig, dem Gehirn Pausen zu gönnen, in denen es sich wieder erholen kann.

Versuchen Sie herauszufinden, was für Sie persönlich gut funktioniert. Scannern fällt das Abschalten meiner Erfahrung nach leichter, wenn sie sich dabei auf etwas konzentrieren können und der Zeitrahmen überschaubar bleibt. Für Einsteiger funktionieren geführte Meditationen oder Traumreisen mit einer maximalen Länge von 30 Minuten sehr gut. 30 Minuten täglich, die nur Ihnen ganz allein gehören. Keine Mails. Kein Telefon. Keine To-do-Liste. Nichts. Nur Sie. Ich verspreche Ihnen, Sie werden absolut verwundert sein, was 30 Minuten in Ihrem Gehirn bewirken können.

Finden Sie Ihre persönliche Flow Strategie

Das ganze Leben ist eine einzige Veränderung. Für Scanner-Persönlichkeiten noch viel mehr als für andere. Um den Anforderungen des stetigen Wandels gelassen begegnen zu können, ist es sehr wichtig, permanent auf sich zu achten. Finden Sie zu einer gewissen mentalen Disziplin. Akzeptieren Sie die Veränderung und akzeptieren Sie vor allem Ihre aktuelle Situation. Leben Sie nicht in der Zukunft und warten Sie nicht ständig darauf, dass endlich alles besser wird. Setzen Sie Prioritäten in Ihrem Leben.

Erkennen Sie, was Ihnen wirklich wichtig ist und nehmen Sie sich für diese Dinge Zeit. Nehmen Sie sich auch regelmäßig Zeit für sich, um dem Gedanken-Karussell zu entkommen. Integrieren Sie Aktivitäten, bei denen Sie sich völlig auf etwas anderes konzentrieren in Ihrem Alltag. Verbringen Sie Zeit in der Natur, gehen Sie klettern oder bauen Sie Ihr Gemüse selbst an. Finden Sie für sich den richtigen Weg. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei.

Onboarding: Wie Führungskräfte neue Mitarbeiter an Bord holen

Das erfolgreiche Recruiting ist nur der erste Schritt im Kampf gegen den Fachkräftemangel. Nur, wer neue Mitarbeiter auch richtig „an Bord holt“, kann diese langfristig an das Unternehmen binden. Aber wie?

Aufgrund aktueller Entwicklungen wie der demografische Wandel sehen sich in Deutschland immer mehr Unternehmen mit der Problematik namens Fachkräftemangel konfrontiert. In diesem Zuge gewinnt das Employer Branding an Bedeutung. Dieses dient einerseits der Mitarbeitergewinnung, andererseits aber auch der Mitarbeiterbindung. Denn das Recruiting ist nur der erste Schritt. Wer langfristig im Kampf um qualifizierte Mitarbeiter bestehen möchte, muss hingegen vom ersten Arbeitstag an die neuen Mitarbeitenden „an Bord holen“. Onboarding nennt sich dieser Prozess. Aber was steckt dahinter und vor allem – wie funktioniert das?

Definition: Was bedeutet eigentlich „Onboarding“?

Beim Onboarding geht es um die Eingliederung eines neuen Mitarbeiters in die bestehenden Strukturen. Der Begriff findet im Personalmanagement Verwendung und soll die schnellstmögliche Integration neuer Mitarbeitender in das Unternehmen fördern. Wieso? Ganz einfach: Erfolgreiches Onboarding kreiert eine Win-Win-Situation. Einerseits kann der Mitarbeiter nach kurzer Zeit eigenständig seine Tätigkeiten erledigen und dadurch für das Unternehmen einen Mehrwert schaffen. Die kostenintensive Einarbeitungszeit wird also auf ein Minimum reduziert.

Andererseits fühlt sich der betroffene Mitarbeiter schneller wohl – quasi im Unternehmen „zuhause“. Er ist ein vollwertiges Teammitglied, kennt die Kultur und Gepflogenheiten im Betrieb und entwickelt interne Perspektiven. Dadurch wird das Risiko einer arbeitnehmerseitigen Kündigung während der Probezeit erheblich reduziert – ebenso wie in der anschließenden frühen Phase des Arbeitsverhältnisses. Das Onboarding greift ab der Vertragsunterzeichnung und dauert in der Regel rund sechs bis zwölf Monate in Form von systematischen Integrationsmaßnahmen an.

Wie hängen Employer Branding und Onboarding zusammen?

Auch, wenn das Onboarding nicht direkt mit dem Recruiting Hand in Hand geht, besteht ein enger Zusammenhang. Mittels Employer Branding wird im Personalbeschaffungsprozess eine gewisse Erwartungshaltung bei den Bewerbern genährt. Ein neuer Mitarbeiter hat also zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung sowie zu Beginn des Arbeitsverhältnisses bereits eine mehr oder weniger exakte Vorstellung von seinem zukünftigen Arbeitsalltag. Je mehr diese Erwartungen anschließend der Realität entsprechen, umso geringer ist das Kündigungsrisiko. Beim Onboarding geht es also auch – aber nicht nur – darum, die durch das Employer Branding hervorgerufenen Antizipationen zu bewahrheiten.

Ziele: Welche Vorteile bringt das Onboarding mit sich?

Jedoch soll die „Einführung“ des neuen Mitarbeiters noch weiteren Zielen dienen. Wie bereits erwähnt, entsteht auf der Arbeitgeberseite ein Kostenvorteil durch die Vermeidung von (frühen) Kündigungen und die Verkürzung der Einarbeitungsphase. Weiterhin sieht die Belegschaft ihre Erwartungen erfüllt, ist zufriedener und damit auch produktiver, motivierter, loyaler und die Krankenstände sinken.

Dadurch amortisiert sich die Investition in das Onboarding für das Unternehmen im Regelfall bereits nach kürzester Zeit. Ziel ist also die Vermeidung von Kündigungen, die Integration des neuen Mitarbeiters, die schnellstmögliche Einarbeitung, der gezielte Aufbau einer positiven Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehung sowie eine individuelle Förderung des neuen Mitarbeiters vom ersten Tag an. Aber wie funktioniert das?

Strategien: Wie Sie Mitarbeiter erfolgreich „an Bord holen“

Onboarding ist kein Hexenwerk. Es läuft prinzipiell stets in drei Phasen ab:

1. Vorbereitung: Immer wieder kommt es vor, dass ein Mitarbeiter zwischen der Vertragsunterzeichnung und dem ersten Arbeitstag seine Meinung ändert. Er erhält vielleicht ein besseres Jobangebot oder beginnt an seiner Entscheidung zu zweifeln. Es ist daher wichtig, dass das Onboarding vom Moment der Vertragsunterzeichnung an greift. Es gilt, die Kommunikation zwischen dem neuen Mitarbeiter und seinem zukünftigen Unternehmen niemals abreißen zu lassen. Stattdessen soll die neue Arbeitsstelle für ihn berechenbar werden: Er soll ein Gespür dafür entwickeln, was ihn am ersten Arbeitstag sowie im späteren Berufsalltag erwartet.

Hierfür benötigt er sämtliche relevante Informationen, welche in einer „Onboarding-Mappe“ zusammengestellt werden können. Zudem müssen im Unternehmen Vorbereitungen getroffen werden, damit sich der oder die „Neue“ am ersten Arbeitstag willkommen fühlt und direkt durchstarten kann. Dazu gehören zum Beispiel Arbeitsmaterialien, der Arbeitsplatz oder die Zugangsdaten für den Computer. Eine ebenso beliebte wie erfolgversprechende Maßnahme ist in der Phase zudem die individuelle Unterstützung des Neuankömmlings, beispielsweise bei der Wohnungssuche.

2. Orientierung: Ab dem ersten Arbeitstag des neuen Mitarbeiters geht das Onboarding in die zweite Phase über. Der oder die „Neue“ muss sich nun erst einmal am neuen Arbeitsplatz sowie in der Unternehmenskultur zurechtfinden. Je besser die Betreuung in dieser Phase ist, desto schneller und erfolgreicher wird die Einarbeitung funktionieren. Die Einführung in relevante Technologien gehört in der Orientierungsphase ebenso dazu wie eventuelle Fortbildungen, die Bekanntmachung mit Kollegen, Kunden & Co sowie regelmäßiges Feedback und ein Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen.

3. Integration: Ab etwa dem dritten Monat greift die Integrationsphase. War das Onboarding bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreich, müssen diese Erfolge „nur“ noch gefestigt werden. Je enger die Bindung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, desto geringer ist schließlich das Kündigungsrisiko über die gesamte Dauer des folgenden Arbeitsverhältnisses.

Auch in dieser Phase spielt regelmäßiges Feedback eine tragende Rolle. Zusätzlich sollte eine individuelle Förderung durch Workshops, Weiterbildungen oder Seminare stattfinden, um die Motivation des neuen Mitarbeiters auf einem hohen Level einzupendeln und ihn bewusst seinen Stärken entsprechend einzusetzen. Wichtig ist zudem die Integration in das Team durch Teambuilding-Maßnahmen sowie eine frühzeitige Konfliktprävention.

Spätestens nach dieser dritten Phase sollte der Mitarbeiter also selbstständig arbeiten können. Er muss sich als vollwertiges Teammitglied fühlen und bestenfalls bereits eigene Verantwortungsbereiche übernehmen. In diesem Fall war das Onboarding erfolgreich und kann all seine Vorteile optimal entfalten.

Sie möchten mehr über das Thema erfahren oder suchen Unterstützung für Ihr Onboarding? Ein professioneller Coach kann helfen. Eine Auswahl passender Coaches finden Sie hier. Weitere interessante Coaches für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung finden Sie unter diesem Beitrag.

Die 10 besten Tipps für Ihr Selbstmarketing

Ob im privaten oder im beruflichen Kontext, sobald Sie mit Menschen zusammenkommen, werden Sie von diesen eingeschätzt. Für den ersten Eindruck Ihrer Persönlichkeit braucht es bekanntlich keine 20 Sekunden! Was gehört zum ersten Eindruck Ihrer Persönlichkeit?

Aufgrund der gesamten Persönlichkeit, unseres Auftritts, unserer Ausstrahlung, unserer Wortwahl, unserer nonverbalen Signale, der Kleidung und Frisur, unseres Verhaltens etc. werden wir «taxiert» – und schneiden dabei je nach Beobachter besser oder schlechter ab.

Für was stehen Sie? Was wünschen Sie sich, was bei Ihnen sofort erkennbar wird – was möchten Sie ausstrahlen? Wie möchten Sie wahrgenommen werden? Wer möchten Sie sein? Wer sind Sie? Wie werden Sie wahrgenommen? Ist Ihre Selbst-und Fremdwahrnehmung übereinstimmend?

1. Erfassen Sie, wie Sie wahrgenommen werden möchten

Machen Sie sich Gedanken darüber – sehr detailliert – und halten Sie diese schriftlich fest, wie Sie nach außen wirken möchten. Je detaillierter Sie das festhalten, desto schneller kommen Sie in diesem Thema voran.

2. Werden Sie sich Ihrer Stärken bewusst

Möchten Sie Ihr Selbstmarketing verbessern, geht es einerseits darum, zu erkennen, was Sie erreichen möchten, und andererseits, dass Sie sich Ihrer Stärken bewusst werden. Nutzen Sie Ihre Stärken. Umso mehr Sie Ihre Stärken einsetzen können, desto weniger müssen Sie aktiv für Ihr Selbstmarketing machen.

– Halten Sie fest, was Ihre ganz besonderen Talente und Ihre Stärken sind.
– Haben Sie Mühe mit dieser Aufgabe, fragen sie andere nach den Stärken, die Sie bei Ihnen erkennen.
– Hilfreich kann bei dieser Aufgabe auch ein Coach sein. Lernen Sie, Ihre intrinsischen Lebensmotive, Ihre Antreiber zu erkennen und Ihr Stärken-Profil zu erarbeiten, den Nutzen, den Mehrwert zu identifizieren, der mit Ihrem Kompetenzprofil für einen künftigen Arbeitgeber interessant ist.

3. Finden Sie Tätigkeiten, die Sie begeistern

Die Aufgaben, die Sie gerne machen, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit Tätigkeiten, die Sie auch speziell gut können. Aufgaben, die Sie mit Freude ausführen, werden auch überdurchschnittliche Erfolge erzielen. Dann ist das Selbstmarketing plötzlich nicht mehr schwierig, weil die Erfolge häufig auch für andere sehr sichtbar sind.

– Was sind Tätigkeiten, die Sie richtig motiviert angehen?
– Können Sie sich vorstellen, ein Bewerbungsvideo zu filmen und dies auf LinkedIn oder XING zu veröffentlichen?

4. Holen Sie Feedbacks ein

Nicht immer sind wir so objektiv, wenn es darum geht, uns selbst einzuschätzen. Manchmal machen wir uns schlechter – manchmal auch besser als wir es sind. Wollen wir uns selber besser «vermarkten », brauchen wir Infos von außen, wie wir wahrgenommen werden. Holen Sie sich aktiv Feedback ein bei Ihren Freunden und Kollegen. Es ist wichtig, zu wissen, was von Ihrem Eigen-Wunschbild im Alltag bereits für andere spürbar ist – und wo Sie noch Potenzial haben. Glaubwürdigkeit und Authentizität entsteht dann, wenn Ihr Selbst-und Fremdbild kongruent ist.

5. Definieren Sie Glaubenssätze neu

Viele Menschen haben Glaubenssätze, die uns daran hindern, das zu sein, was wir sein oder werden könnten. Folgende Sätze hindern Sie in der Entfaltung Ihrer Persönlichkeit wie:

– Gib’ nicht so an!
– Das kann doch jeder andere auch!
– Nimm dich doch nicht so wichtig!
– Dränge dich nicht so in den Vordergrund!
– Ein bisschen Bescheidenheit hat noch nie geschadet.
– Du hältst dich wohl für etwas Besseres!
– Sei perfekt!

Alles Sätze, die uns daran hindern, Selbstmarketing für uns zu betreiben. Viele dieser Sätze stammen noch aus unserem Elternhaus oder von der Gesellschaft. Wir meinen zwar, diese Glaubenssätze schon längst überwunden zu haben, im Unterbewusstsein sind sie aber noch fest verankert, schwächen unsere Persönlichkeit und sabotieren unsere Ziele und Aktivitäten.

Setzen Sie sich aktiv mit Ihren hinderlichen Glaubenssätzen auseinander – das ist eine der größten Wachstumschancen von uns allen.
– Negative Glaubenssätze blockieren uns in der Entfaltung der Persönlichkeit, der schlummernden Talente. Hypnose kann helfen, diese zu neutralisieren und durch unterstützende zu ersetzen.

6. Wachsen Sie im beruflichen Kontext

Eine sehr gute Werbung für sich selbst machen Sie im beruflichen Kontext, wenn Sie sich freiwillig melden, neue Aufgaben zu übernehmen. Damit zeigen Sie Ihre Lernbereitschaft – und Ihr Rucksack füllt sich mit zusätzlichen Erfahrungen. Zeigen Sie Ihre Leistungsbereitschaft, Ihre Zuverlässigkeit. Sprechen Sie mit Ihrem Chef über ein Job-Enlargement, Job-Enrichment. Bitten Sie Ihren Vorgesetzten zwischendurch darum, dass er Ihnen neue Aufgaben/Projekte delegiert.

7. Vertiefen Sie wichtige Fähigkeiten

Kommunikationsfähigkeit, Präsentationstechnik und Verhandlungsgeschick sind drei Kompetenzen, die Sie sehr bei Ihrem Selbstmarketing unterstützen. Wie fit sind Sie darin?

8. Zukunftsvisionen bringen neue Kompetenzen

Setzen Sie sich weiter mit Ihrer persönlichen Vision auseinander – aber machen Sie sich auch Gedanken darüber, wie sich die Welt verändert bzw. welche Kompetenzen zukünftig gefragt sein werden. Die Verantwortung bezüglich der Employability, der Arbeitsmarktfähigkeit ist nicht bei der Firma, dafür sind Sie zuständig. Füllen Sie Ihren Rucksack mit neuem Wissen, falls neue Kompetenzen gefordert sind. Das ist Selbstmarketing pur: Bieten Sie das, was in Zukunft noch gefragter ist.

9. Nutzen Sie externe Übungsplattformen

Manche Menschen brauchen einen äußeren Druck, damit sie sich aus ihrer Komfortzone bewegen. Selbstmarketing hat immer auch mit Sprechen, häufig mit Sprechen vor Publikum zu tun, was (noch) nicht jedermanns Sache ist. Die wenigsten sind hier als Profis auf die Welt gekommen – eignen Sie sich das wichtigste Rüstzeug an und nutzen Sie Ihnen wohlgesinnte Übungsfelder.

– Es gibt diverse Sprecher-Clubs. Dort lernen Sie viele Tipps und Tricks bezüglich Kommunikation und Präsentation.
– Und noch wichtiger: Sie werden gezwungen, das auch 1:1 umzusetzen, und bekommen ein konstruktives Feedback.
– Im beruflichen Kontext gibt es ohnehin genügend Möglichkeiten für solche Auftritte – sonst schaffen Sie sich diese selbst.

10. Betreiben Sie Networking

Wenn Sie bewusst Ihr Netzwerk erweitern und vergrößern, steigt Ihr Bekanntheitsgrad. Funktionierende Netzwerke bringen neue Kontakte, neue Verträge und manchmal auch neue Jobs. Ein Netzwerk gilt es aufzubauen, solange man es noch nicht braucht. Nutzen Sie die Karriereplattformen wie XING oder LinkedIn für Ihre Positionierung. Wenn Sie Unterstützung suchen, kann auch hierbei Ihnen einen Coach helfen.