Wie Sie in 5 Schritten Ihre private Finanzplanung meistern und Geldverluste vermeiden

Laut einer Studie der Verbraucherzentrale verlieren deutsche Arbeitnehmer rund 1000 bis 2000 Euro pro Berufsjahr unnötig – das sind rund 45.000 bis 100.000 Euro im Leben. Dabei ist Finanzplanung lernbar. Mit diesen 5 Schritten vermeiden Sie unnütze Geldverluste.

Für Hochseilartisten ist es normal, dass sie abstürzen, das gehört zum Beruf – ein Netz am Boden fängt sie auf. Von Hobby-Bergsteigern, die die Sicherheitsvorkehrungen missachtet haben, hört man immer wieder.

Sie fragen sich: Was hat das mit meiner Finanzplanung zu tun? Unser ganzes Leben ist ein „finanzieller Hochseilakt“ und jeder Tag ein Schritt noch „oben auf den Berg“, d.h. ins hohe Alter, 80, 90 oder noch mehr.

Spannen Sie sich Ihr eigenes “Auffangnetz”

Jeder Tag ohne Sicherheitsvorkehrungen kann den finanziellen Absturz bedeuten. Wenn Sie aufstehen und bereits gestern Ihr Auffangnetz − wie die Hochseilartisten − gespannt haben, können Sie beruhigt „rumturnen“. Ansonsten spielen Sie mit Ihrem finanziellen Leben und ein Absturz ist absehbar: Früher oder später erwischt Sie mindestens eine Schramme, meistens leider ein größerer Geldverlust.

Wer sich sein eigenes Auffangnetz spannen möchte, sollte den fünf Schritten zur Fehlervermeidung nach den Regeln der „DIN ISO 22222“ für die persönliche Finanzplanung folgen.

Es gibt praktisch keine Branche, die nicht durch eine DIN, EN oder ISO-Norm versucht, Fehler im Herstellungs- oder Dienstleistungs-Prozess zu vermeiden: Die DIN ISO 22222 wurde grundsätzlich zur Vermeidung von Beratungsfehlern für Finanzdienstleister entwickelt. Weltweit sind über 175.000 und in Deutschland bereits über 1.500 nach diesem sehr aufwendigen Prozess zertifiziert. Grundlage ist geprüftes Fachwissen zu allen Finanzthemen für Privathaushalte und die Verpflichtung zum ethischen Verhalten in der Beratung zum besten Kundeninteresse.

In 5 Schritten zu mehr finanzieller Sicherheit

1. Schritt
Erfassen Sie Ihre Ziele und Wünsche mit Abwägung: Was, wann, in welchem Zeitraum? Welche Maßnahmen sind bereits dazu ergriffen oder müssen in Angriff genommen werden?

2. Schritt
Machen Sie eine Bestandsaufnahme der finanziellen Ausgangslage mit aktuellen und zukünftigen Liquiditäts-, Vermögens- und evtl. Kreditverläufen. Berücksichtigen Sie auch evtl. verminderte Einnahmen, z. B. durch Familienplanung oder Gesundheitsthemen. Wichtig: Nur, wenn diese Eckdaten eines solchen „Rundum-Finanz-Gesundheits“-Checks mit Finanzverlaufsklärung über den Ruhestandsbeginn hinweg bis ins gewünschte Alter von 80, 90 oder mehr Jahren vorliegen, kann überhaupt abgesichert geplant werden.

3. Schritt
Wie bekannt, gibt es viele Wege nach Rom. Liegen die Eckwerte vom 2. Schritt vor,
kann mit diversen Szenarien geprüft werden, welche Finanzentscheidungen die Wünsche und Ziele am besten erfüllen.

4. Schritt
Für die Umsetzung der gewünschten Finanzinvestitionen sollte möglichst immer ein Experte herangezogen werden, der dazu im Notfall auch haftet, denn somit ist die Grundlage gegeben, dass er im besten Kundeninteresse handelt.

5. Schritt
Nur bei einer regelmäßigen Kontrolle werden die gewünschten Ziele auch erreicht.
Sinngemäß: „Ein Befehl ohne Kontrolle“ ist ein unnützer Befehl.

Fazit:
Im Laufe unseres Lebens tangieren uns über 20 Finanzthemen und wer diese nicht vorzeitig plant, wird sicherlich ebenfalls 50.000 bis 100.000 Euro oder mehr Vermögensverluste erleiden, die mit Sicherheit im Alter fehlen werden.
Da sogar die meisten Fehlerquellen bekannt sind, wäre es schade, dieses Wissen nicht zu nutzen.

Jeder Privathaushalt sollte deshalb diese fünf Schritte nutzen. Das funktioniert in „Eigenanwendung“, am besten aber mit einem zertifizierten Finanzexperten, um ohne Umwege und Geldverluste ans jeweilige Ziel und bis ins hohe Alter – möglichst finanziell sorgenfrei − zu kommen.