Sie müssen nur diesen einen Denkfehler ändern, um erfolgreicher zu werden

Viele Arbeitnehmer und Führungskräfte machen denselben Denkfehler und wundern sich, weshalb sie ihre Karriereziele nicht erreichen. Wie also werden Sie wirklich erfolgreich?

Erfolg im Berufsleben – das wünscht sich wohl jeder Mensch und versteht darunter ganz unterschiedliche Dinge vom hierarchischen Aufstieg über ein hohes Gehalt, bis hin zur Spezialisierung in einem Fachbereich. Dabei gibt es viele unterschiedliche Faktoren, welche über den Erfolg oder Misserfolg im Beruf entscheiden. Dazu gehören zum Beispiel die Hard Skills sowie die Soft Skills, die Erfahrungen und die Persönlichkeit des Betroffenen.

Viele Menschen widmen sich deshalb in erster Linie sich selbst: Sie belegen Weiterbildungen oder versuchen, unterschiedliche Erfahrungen zu sammeln, ihr Selbstmarketing zu verbessern und in ihrer Persönlichkeitsentwicklung voranzukommen. All das sind sinnvolle Schritte, doch häufig bleibt der gewünschte Erfolg dennoch aus. Wieso?

Erfolg und Egoismus schließen sich gegenseitig aus

Das grundlegende Problem bei dieser Strategie ist, dass Sie dadurch ausschließlich egoistisch handeln. Ein gesunder Egoismus ist gut, keine Frage. Doch Erfolg ist nur gemeinsam möglich: Im Team, als Unternehmen oder sogar als ganze Erdbevölkerung. Deshalb sollten Sie von diesem egoistischen zum ganzheitlichen Denken übergehen. Fragen Sie sich, wie Sie den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens fördern können – auch, wenn es nicht Ihr eigenes ist. Versuchen Sie, die Teammitglieder zu entlasten und zusammenzuarbeiten, statt gegeneinander.

Verabschieden Sie sich vom Konkurrenzdenken und gehen Sie über in ein „Wir“. Bringen Sie Ideen hervor, wie Prozesse im Unternehmen verbessert werden könnten. Unterstützen Sie Kollegen, die überfordert oder gesundheitlich angeschlagen sind. Dabei geht es um mehr als den Glauben an „Karma“ oder das Motto einer guten Tat pro Tag. Ganzheitliches Denken ermöglicht in erster Linie den gemeinsamen Erfolg und dadurch dann im zweiten Schritt auch Ihren individuellen. Ein Unternehmen, das sich auf dem absteigenden Ast befindet, bietet schließlich für niemanden Erfolgsaussichten.

Ganzheitliches Denken muss im kleinen sowie großen Stil stattfinden

Trainieren Sie Ihr Gehirn also darauf, im „Wir“ zu denken anstatt im „Ich“. Natürlich dürfen Sie nicht in die Selbstausbeutung gehen. Nehmen Sie stattdessen eine Vorbildrolle ein und üben Sie dieses ganzheitliche Denken vom ganz kleinen Kreis – dem Umgang mit Ihrem Praktikanten zum Beispiel – bis zum ganz großen Stil aus.

Vom Egoismus zur Ganzheitlichkeit – und wieder zurück

Wenn Sie als Individuum Erfolg haben möchten, müssen Sie also ganzheitlich denken, um anschließend wieder zum Egoismus zurückzukehren. Zum besseren Verständnis ein kleines Beispiel:

Sie sind Angestellter in einem internationalen Unternehmen und möchten in der Hierarchie möglichst hoch aufsteigen. Sie sollten sich demnach fragen, was Sie als Individuum leisten können, damit es dem gesamten Unternehmen besser geht: Wie können Sie zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen? Wie lässt sich das Arbeitsklima verbessern? Welche Kollegen können Sie unterstützen, um ein Projekt erfolgreicher abzuschließen? Welche Ideen zur Prozessoptimierung haben Sie?

Diese sind einige wichtige Fragen auf Makroebene, die dem Wohl des Unternehmens dienen. Das bleibt auch bei den Führungspersonen und Entscheidern in der Regel nicht unbemerkt, denn wirtschaftliches Denken anstelle von Egoismus ist in modernen Unternehmen leider selten zu finden. Und was könnte sinnvoller sein, als solche Persönlichkeiten, die dem Wohl des Betriebes dienen, explizit zu fördern? Dadurch sind Sie Ihrem Aufstieg auf die nächste hierarchische Stufe ein großes Stück nähergekommen. Anschließend können Sie wieder auf die Mikroebene wechseln und wieder „egoistisch“ sein, sprich Ihre Forderungen durchsetzen – zum Beispiel hinsichtlich eines höheren Gehaltes – oder einen ehrlichen Blick auf Ihren Gesundheitszustand werfen.

Erfolg ist also nur in der Balance zwischen ganzheitlichem Denken und Egoismus möglich. Wechseln Sie immer wieder zwischen der Makro- und der Mikroebene hin und her – dadurch tasten Sie sich Schritt für Schritt an Ihre Karriereziele heran. Und ganz nebenbei machen Sie die Welt zu einem besseren Ort: eine Win-Win-Situation!

 

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